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FAQs: Migration  FAQs: Migration

Klaus J. Bade, Jochen Oltmer, Normalfall Migration: Texte zur Einwandererbevölkerung und neue Zuwanderung im vereinigten Deutschland seit 1990, Bundeszentrale für Politische Bildung bpb 2004

Textblöcke, Kapitel 1

Ein Arzt berichtet: Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Krankheiten bei landwirtschaftlichen Arbeitswanderern 1899

Wie sollen belgische Zivilisten, die kein Inte­resse an einer Unterstützung der Besatzungsmacht haben, dazu gebracht werden, in Deutschland zu arbeiten? „Grundsätze über die Heranziehung arbeitsscheuer Belgier zu Arbeiten in Deutschland“ des Preußischen Kriegsministeriums vom 15. November 1916

Der spätere Diplomat Harold Eeman, im Ersten Weltkrieg belgischer Kriegsgefangener im Lager Soltau, berichtet über den hohen Anteil Kriegsgefangener, die sich freiwillig für eine Tätigkeit in der Landwirtschaft meldeten – um anderen Tätigkeiten zu entgehen

Auswanderung aus Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg

Fritz Faaß, einer der wenigen hohen sozial­demokratischen Ministerialbeamten in der Reichsverwaltung, berichtet 1927 über den großen Anteil von Frauen und Jugendlichen unter den ausländischen Arbeitskräften in der Landwirtschaft. Bemerkenswert ist, dass auf die wesentlich geringere Lohnhöhe von Frauen und Jugendlichen im Vergleich zu Männern nicht verwiesen wird

„Bedürfnislose und darum ‚prächtige’ Menschen“: Ein Referent des Reichsarbeitsministeriums übt Kritik an der Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern durch landwirtschaftliche Unternehmer im Osten Deutschlands

Ein amtsärztliches Gutachten belegt den zum Teil sehr schlechten baulichen Zustand der „Heimkehrlager“ am Beispiel des westpreußischen Lagers Hammerstein, Mitte 1921

Das „Jahrhundert der Flüchtlinge“ beginnt. Die in Berlin erscheinende linksliberale „Vossische Zeitung“ plädiert in einem Artikel vom 6. Januar 1922 unter dem Titel „Die neue Völkerwanderung“ dafür, russischen Flüchtlingen Asyl zu gewähren

„Die russischen Künstler in Deutschland“. Artikel vom 24. Januar 1920 in der der katholischen Zentrumspartei nahe stehenden Tageszeitung „Germania“

Fast unbeschränkte Ausweisungsmöglichkeiten der Polizei gegenüber Ausländern in der Weimarer Republik

„Die Einwanderung aus dem Osten“. Artikel der rechtsliberal orientierten „Münchner Neuesten Nachrichten“ vom 8. Januar 1923

„Das schönste Geburtstagsgeschenk meines Lebens“. Herbert Liffman berichtet über seine Emigration aus dem nationalsozialistischen Deutschland 1939

Flucht vor dem Vormarsch der deutschen Wehrmacht in Frankreich 1940

Memorandum des Arbeitswissenschaftlichen Instituts der Deutschen Arbeitsfront vom März 1942 über die Stellung der ausländischen Arbeitskräfte in der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft

Aufruf des „Generalbevollmächtigen für den Arbeitseinsatz“ Fritz Sauckel an die französischen und belgischen Kriegs­gefangenen, Mai 1942

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